Ace Gambit

Glückspieler/Trickbetrüger/Dieb

Description:
Infos
Metatyp Mensch Geschlecht Männlich
Größe (m) 1,83 Gewicht (kg) 75
Alter (Geburtstag) 27 (23.05.2045) Lebenstil Mittelschicht (8000 ¥)
SINs Stufe Kommentar
Samuel Ryan Echt -
Elias Devenshire 4
Thomas Holzmann 1
Selim Aquin 1 Elf
Karma & Geld
Gesamt 17
davon ausgegeben 0
Nuyen 13950 ¥
Ruf
Straßenruf 0 Schlechter Ruf 0 Prominenz 0
Körperliche Attribute Geistige Attribute Besondere Attribute Besondere Attribute
Konstitution 3 Charisma 5 Edge 3 Aktuelles Edge 3
Geschicklichkeit 5 Intuition 3 Essenz 6 Astrale INI -
Reaktion 3 Logik 3 Initiative 6 Matrix INI -
Stärke 2 Willenskraft 4 Magie/Resonanz 5 INI Durchgänge 1
Aktionsfertigkeit Wissensfertigkeit Sprachen
Fertigkeit Wert Att. Fertigkeit Wert Att. Fertigkeit Wert Att.
Klettern 1 Stä Glücksspiel 4 Log Englisch M Int
Einfluss-Gruppe 3 Cha Sicherheitfirmen 2 Int Spanisch 3 Int
Hardware (Magschlösser) 1(+2) Log Sicherheitsdesign 3 Log Japanisch 4 Int
Pistolen (Taser) 1(+2) Ges Club-Musik 1 Int _________________ ___ ____
Heimlichkeits-Gruppe 2 Int/Ges Mode 1 Int _________________ ___ ____
Hexerei (Illusionen) 4(+2) Mag _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
Bodenfahrzeuge (Motorrad) 1(+2) Rea _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
Fälschen 1 Ges _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
Schlosser 2 Ges _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
Wahrnehmung 2 Int _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
_________________ ___ ____ _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
_________________ ___ ____ _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
_________________ ___ ____ _________________ ___ ____ _________________ ___ ____
Gaben Handicaps
Name Stufe Name Stufe
Astrales Chameleon ____ _______________________ ____
Magieradept ____ Inkompetenz (Beschwören-Gruppe) ____
Schutzpatron (Der Spieler) ____ Zwanghaft (Glücksspiel) ____
Soziales Chameleon ____ SIN-Mensch ____
Unauffälligkeit ____ Schulden 2
_______________________ ____ _______________________ ____
Kommlink
Typ Novatech Airware Prozessor 3 System 3 Firewall 3 Signal 3
Programme Iris Orb
Lizenzen Stufe SIN
Fahrzeug
Wohnungen
Lebenstil Komfort Unterhaltung Grundver. Wohngegend Sicherheit Gebiet Anmerkungen
Mittelschicht 3 4 3 2 3 Columbia/Downtown Schneller Ausgang, Unauffällige Wohnung, Arbeitsraum, Unaufmerksame Sicherheit
Connections
Name Art Loyalität Connectionstufe
Oleg Jevgewich Sengronski “The Boss” Schieber 1 2
Sequin La`Bofeng Taliskrämer 2 4
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Cyberware / Bioware
Implantat Stufe Essenz Anmerkungen
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Fernkampfwaffen
Waffe Schaden PB Modus RK Munition Anmerkungen
Yamaha Pulsar 6G(e) -1/2 HM - 4(m) Lasermarkierer, Tarnhalfter, 40 Pfeile
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Nahkampfwaffen
Waffe Reichweite Schaden PB
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Fahrzeuge
Fahrzeug Handling Beschl. Geschw. Pilot Rumpf Panzerung Sensor Anmerkung
Suzuki Mirage +2 20/50 200 1 6 4 1 -
Panzerung
Panzerung Ballistisch Stoß Anmerkungen
Actioneer-Geschäftkleidung 5 3 Tarnholster
Panzerkleidung 4 0
dressCODE CYBERPIRATE 5 3 Projektionsoberfläche, Chemische Isolierung 2
Vashon Island Synergist Business 5 3 Tarnholster
Ares Industrious Verstärkter Overall 5 4 Feuerresistenz 2, Chemische Isolierung 2
Magische Tradition
Tradition Chaos Magie Entzugsattribute Willenskraft + Logik
Heilung Erde Illusion Mensch
Kampf Feuer Manipulation Wasser
Wahrnehmung Luft
Schutzpatron
Schutzpatron Der Spieler
Vorteile +2 auf Illusionszauber, +2 auf Übereden
Nachteile Zauberer, die dem Spieler folgen, sehen alles als ein großes Spiel an.
Daher nehmen quasi nie jemandem sofort und endgültig aus dem Spiel.
Wenn dem Zauberer keine Willenskraft + Charisma (3) Probe gelingt,
kann er keinen Angriff durchführen, der einen Gegner außer Gefecht setzen
würde. ( z.B. ein Kampfzauber mit einer Kraft die das Ziel ausschalten würde).
Spielt der Gegner mit harten Bandagen und der Zaubererwird verletzt,
wird mit gleicher Münze heimgezahlt und die Beschränkung entfällt.
Initiation
Grad 0
Metamagische Fähigkeiten -
Foki
Fokus Stufe
_______________ ___
_______________ ___
_______________ ___
Zaubersprüche
Zauberspruch Art Reichweite Dauer Entzug Kategorie
Heimlichkeit P BF A K/2+1 Illusion
Physische Maske P B A K/2+1 Illusion
Trugbild M BF (F) A K/2+2 Illusion
Verbesserte Unsichtbarkeit P BF A K/2+1 Illusion
Massenverirrung M BF (F) A K/2+2 Illusion
Beeinflussen M BF P K/2+1 Manipulation
Zauberfinger P BF A K/2+1 Manipulation
Hellsicht M B A K/2+1 Wahrnehmung
Geister
Geist Kraft Dienste Gebunden/Ungebunden
___________________________ ____ ____ ___________________________
___________________________ ____ ____ ___________________________
Adeptenkräfte
Bezeichnung Stufe
Körpersprache 1
Stimmkontrolle 1
Befehlende Stimme 1
Eidetische Sinnes Gedächniss 1
Gesichtsformung 2
Melaninkontrolle 1
Geschickte Finger 1
Magische Ausrüstung
_____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________
Wandlung
Grad ___
Echos _________________
Komplexe Formen
Bezeichnung Stufe
_______________ ___
_______________ ___
_______________ ___
Sprites
Sprite Kraft Dienste Registriert/Unregistriert
___________________________ ____ ____ ___________________________
___________________________ ____ ____ ___________________________
Ausrüstung
Versteckte Armhalterung, 2 Flashpacks, Selbstönende schicke Brille (Blitzkompensation, Bildverbindung, Restlichtverstärkung, Sichtverbesserung 3), Ohrstöpsel (Selektiver Geräuschfilter 3), Medkit St. 4, Aktenkoffer mit doppeltem Boden
Elektronik Werkzeugkiste, Dietrich-Set, Mini-Schweißgerät, Sequenzer St.3, Gecko-Tape Handschuhe, 4 Taschenlampen (versch. Größen), Nichtlinearer Gerätedetektor St.4, 2 Glasschneider, 2 Glühstäbe, 3 Sprühkleber St.4, Rolle Panzertape
Drucker, 5x Elektronisches Papier, Holeprojektor, Sim-Modul, Elektroden, 2x Subvokales Mikrofon, Mikrotransceiver St.4
Bio:

[Sprachaufnahme gestartet]
[Transkription läuft …]

Es ist ein beschissener Herbsttag in einen kalten und verregnetem Seattle
und ich sitze hier und warte auf das verdammte Komm statt in Vegas, der Stadt
der Träume, die letzten Sonnerstrahlen zu geniessen und vielleicht ein Spielchen
zu wagen. Aber was red ich da eigendlich, ist eh keiner hier zum zuhören da und
die Aufzeichnung wird auch keiner lesen.

[Pause]

Ach was soll´s, es vertreibt mir die Zeit und erinner mich einfich daran,
dass das hier von nun an mein Zuhause und kein Traum, sondern bittere Realität.
Na dann sollte ich vielleicht von vorne anfangen.
Ich bin als Samuel Ryan, Sohn von Katherina und Steven Ryan in Las Vegas geboren,
habe aber die meiste Zeit meiner Kindheit in einem Waisenhaus verbracht,
nachdem mein Vater bei einem Akt terroristischer Aktivität wie es im Kon-Sprech
so schön heißt umgekommen ist. Wie ich mittlerweile weiß, war er einfach nur zur
falschen Zeit am falschen Ort. Er hatte Nachtschicht als Haustechniker in einem
der Hotels am Strip und geriet ins Kreuzfeuer, als sich die Sicherheit und ein
Runnerteam ein heftiges Feuergefecht über mehrere Etagen und die Lobby lieferten.
Was das schief gegangen war, wer weißt dass schon. Auf jeden Fall konnte meine
Mutter nicht für uns beide sorgen und so landete ich im netten Waisenhaus
Las Vegas Public Child´s Care in einem der Vororte.
Naja ich musste also früh lernen für mich selbst zu sorgen und andere dazu
zubringen mir, dass zu geben was ich haben wollte. Betreuer waren war nett und
freundlich, aber so wirklich Zeit hatten sie nie für uns. Also schaute ich mich
genauso wie viele andere außerhalb des Heims um. Einige schlossen sich der örtlichen
Gang an, aber das war nix für mich. Ich blieb lieber unabhängig und viel irgendwie
durch die meisten Raster. Ich wurde älter und schlug mich mit verschiedenen Jobs durch.
Ich war Autowäscher, Parkwächter, Gepäckträger und irgendwann landete ich an der
Rezeption eines kleineren Hotels, keine Ahnung mehr wie das hießt, ist ja auch
nicht so wichtig. Irgendwie war ich also entgegen allen Erwartungen nicht auf der
schiefen Bahn gelandet und ging einer durchaus ehrlichen Arbeit nach.
Aber Vegas hat so seine Verlockungen und Reize, die Bars und Casinos zogen ich an.
Die Chance in ein paar Stunden reich zu werden und ein besseres Leben zu haben
faszinierte mich. Aber das brauchte erstmal Geld für Klamotten, Auftreten und
um mit zu spielen. So fing ich an Sachen die unsere Gäste auf dem Zimmer vergaßen
an ein paar Händler auf der Straße zu verkaufen und auch der ein oder andere
bezahlte Gang auf die Toilette half dabei, meine Auflüge in die Casinos zu finanzieren.
So fing es also an. Ich gewöhnte mich an Atmospäre in dieser Metropole des Vergnügens
und genoss das Spiel immer mehr. Aber meine gelegendlichen Zufallsfunde reichten
auf dauer nicht aus und so fing ich an etwas aktiver nach Fundstücken ausschau
zu halten oder auch den einen oder anderen leicht gläubigen Touri über den Tisch
zu ziehen. So weit lief alles ganz gut. Ich hatte ein kleine aber schicke Wohnung,
traf mich ab und zu mit einer der Kellnerinnen, arbeitete weiter in dem Hotel,
wenn ich nicht durch die Casinos zog und das Leben genoss. Klar ich hielt immer
Ausschau nach leichter Beute um das ganze zu bezahlen, aber das Glück schien mir
hold zu sein. Ich war zwar nicht reich, aber ich konnte ganz gut leben.
Irgendwann in dieser Zeit kam mir wohl auch die Idee, dass einiger meiner Talente
nicht ganz so gewöhnlich waren wie ich immer gedacht hatte. Nachdem ich mich ein wenig
um gehört hatte und ein nettes Gespräch mit einem Herrn den ich am Roulette-Tisch
des Flamingo´s kennen gelernt hatte, wußte ich zumindest, dass ich in der Tat
Erwacht war und wohl dem Pfad des Zaubereres folge. Wer jetzt an Feuerbälle,
mächtige Geister oder andere Spruchschleudern denkt, den muss ich enttäuschen.
Mein Kräfte sind viel subtiler und deutlich weniger beeindruckend, auch wenn sie sich
in der letzten Zeit weiterentwickelt haben, aber dazu später mehr.
Ich war also glücklich und zufrieden bis zu diesen einen Tag, der so vieles verändern
sollte. An diesem Tag meinte es Lady Luck viel zu gut mit mir, so dass ich ihre
Zwillingsschwester mit den Pechschwarzen Haaren ganz auf den Augen verlor.
Das Wetter war fantastisch soweit ich mich erinnere und nachmittags traf ich mich
mit Celine, ihres Zeichen Barkeeperin in einer der kleinen Bars. Sie besaß eine
tolle Figur und Beine die genauso lang waren wie ihre seidenen braunen Haare.
Naja der Nachmittag war super, aber der Abend sollte noch besser werden. Nachdem
wir uns verabschiedet hatte, zog ich ein wenig durch die Casinos. Ich gewann
ein paar New Yen im Würfeln und landete schließlich im Aces & Eights. Naja an dem Abend
war ein großer Boxkampf angesetzt. Wieder einmal versuchte irgendso ein Neuling,
dem Champ seinen Titel ab zu nehmen. Und da war dieser Kerl an der Bar. Er bot jedem
für einen Einsatz von 50k an sie zu verzehnfach, wenn der Champ heute wieder gewinnen
würde. Das war ein Quote von 1:10, nicht nur höher als in sämtlich Wettbüros sondern
auch noch verkehrt herum. Irgendwas musste da ja faul sein, aber ich an dem Tag meinen
Instinkt und meine Vorsicht wohl irgendwo liegen gelassen. Naja der Typ schien es ernst
zu meinen und das einzige was die meisten anderen abschreckte war wohl der hohe Einsatz.
Ich hatte nicht wirklich viel Geld, selbst mit den paar Hundert die gewonnen hatte,
kam ich gerade mal auf 5000 oder so. Aber das war die einmalige Chance auf die man wartet.
Es musste also ein Plan her und zwar schnell. Ich war schon mal hier gewesen und wusste
dass man durch aus Kredit bekommen konnte, wenn es einem gerade mal an Kleingeld fehlte.
Also ging ich zum Barkeeper und fing an ihn zu bequatschen. Der wollte sich nicht
so recht dazu überreden lassen, weil der Betrag so hoch war. Aber ich lies nicht
locker und landete schließlich bei Mr. O´Deere, dem Besitzer. Ich erzählte ich wäre
ja ein guter Stammgast und das wäre überhaupt kein Risiko, da der Champ seinen Gegner
ja eh in der ersten oder zweiten Runde wegputzen würde. Es war schwierig, aber als
ich ihm entuseastisch eine Rückzahlung von 100000 New Yen versprach, bekam ich die
vollen 50k die ich brauchte. Ich fühlte mich gut, ich konnte heute einfach nur gewinnen.
Der Kampf fing an und es sah gut aus, es gab zwar kein K.O. in der ersten Runde,
aber der Champ führte klar nach Punkten. Aber je länger der Kampf dauerte um so nervöser
wurde ich. Und dann kam der Schock, der Champ zu Boden und ich mit ihm. Es hat bestimmt
1 oder 2 Minuten gedauert bis wir uns wieder erholt hatten. Aber da war schon alles
verloren. Mein Geld war mit dem Kerl zur Tür rausspaziert und ich hatte ein großes
Problem, zunächst einmal in dem Troll, der vor mir stand und mich freundlich zu einem
Gespräch bat. Irgendwie schaffte ich es Mr. O´Deere davon zu überzeugen, dass mir schon
was einfallen würde. Der Abend hatte also ziemlich beschissen geendet.
Apropos Abend, viel zu spät geworden, der dämlich Lieferdienst mit den Möbeln
hat sich für eine absolut unmenschliche Zeit angekündigt, 7 Uhr morgens !

[Aufzeichnung unterbrochen]

[Aufzeichnung fortgesetzt]

Die Nacht war viel zu kurz und unbequem, aber wenigsten muss ich mich nicht mehr in mein
mein Bett falten, wie in dem Sarghotel. Naja der Lieferdienst war zu spät und hat ewig
gebraucht bis er alles oben hatte. Wo war ich stehen geblieben ? Ach ja dabei, was
aus mir nach diesem einen Tag vor fast 1 1/2 Jahren wurde.
Mir war klar geworden, dass der Kampf wohl irgendwie gedreht worden war und der Kerl
musste davon Wind bekommen haben. Aber diese Einsicht kam ein wenig spät.
Ich versuchte es wirklich hart, aber in den nächsten Wochen wolltensich einfach nicht
genug Gelegenheiten ergeben, die ich mit vertretbarem Risiko ergreifen konnte. Also
musste ich wieder ins Aces & Eight und das war nicht gut. Denn ich konnte noch nicht mal
genug für die Zinsen zusammenkratzen. Aber entgegen allen Befürchtungen landete ich nicht
in einer Seitengasse mit ein paar Löchern in der Brust, sondern der freundliche
Mr O´Deere machte mir ein angebot, dass ich in meiner Situation unmöglich ablehnen konnte.
Gegen eine gewisse Vermittlungsgebühr würde er mir ein paar besser bezahlte Jobs
verschaffen. Na denn ich wurde also einer derer gegen die ich immer eine ABneigung
gehabt hatte, ein Runner. Nicht nur abhängig vom Glück im großen Spiel, dass wir Leben
nennen, sondern auch von dubiosen Konzernfritzen, Schlägern die sich als Kollegen
bezeichnen und für eine Handvoll New Yen jemanden über den Jordan schicken und so weiter.
Und was hat man davon ? Das Geld ist nicht schlecht, aber viel zu viel geht dafür drauf
im Spiel zu bleiben, mit einem Bein steht man im Knast und mit dem anderen im Sarg.
Doch wenn man keine Wahl hat, was soll man machen.

[Pause]

Der erste Run lief ganz gut. Ein mittlerer Exec war hier in Vegas auf ner Konferenz
und er hatte wohl ein paar wichtige Forschungsunterlagen dabei. Ich hatte einen
passablen Hacker für die Überwachung und einen Ork für das Große, sollte es Probleme
geben, als Rückendeckung, aber es lief alles wie am Schnürchen. Ich organisierte mir
ein Keycard von einem der Zimmermädchen, schnappe mir die Datenchips aus seinem Koffer
und am Abend konnte ich wenigstens die Zinsen zahlen. So began also meine Karriere in
den Schatten, der Weg weiter nach Oben oder nach Unten, ganz wie man es sehen will.
Ich lernte meine Fähigkeiten auszubauen, mein Team zu verbergen oder für Ablenkung zu
sorgen und so habe ich in verschiedenen Team gearbeitet, diverse Jobs erledigt und
hatte es so fast geschafft geschafft mein Schulden los zu werden. Ihr habt das “fast”
bemerkte ? Ganz genau immer wenn es halbwegs gut zu laufen scheint, passiert wieder
irgendwas, das einem den Tag verhagelt, aber so ist das Leben halt, manchmal sonnig
manchmal ziemlich grausam. Aber zurück zu dem Rückschlag vor ein paar Wochen.
Es hat mich mal wieder voll erwischt und diesmal konnte ich wirklich nix dafür.
Ich war gerade von einem Run zurück. Wir hatten einem Forscher draußen in der Wüste
zum Umzug verholfen. Ich hatte den Kontakt an nem freien Tag hergestellt, wir gingen
rein, kamen gerade wieder raus, als der Alarm los ging, aber unsere Rückdeckung war
zur Stelle und wir konnten rechtzeitig verschwinden und den Herrn samt Familie bei seinem
neuen Arbeitgeber abgeben. Ich hatte genug Knete damit verdient um die restlich Schulden
zu bezahlen. Morgen wollte ich zu Mr. O´Deere gehen und die Sache aus der Welt schaffen.
Für Abends aber stand ein kleine aber feines Pokerturnier auf dem Programm. Ich wollte
nicht wirklich mitspielen, sonder nur an den offenen Tischen ein paar Anfänger um ein
paar Erfahrungen reicher machen und um ein paar New Yen ärmer machen. Naja ich war
gerade auf der Toilette, die komische Rede fand ich nicht so wichtig, da fiel der Strom
aus, es gab großes Geschrei und das Ende vom Lied war, die Sicherheit riegelte die Gegend
ab, da einer Dame in dem Durcheinander, bis das Licht wieder anging, wohl ihre
Diamantkette samt passenden Ohrringen abhanden gekommen war. Der Haken war nur,
der Mann von ihr war der Sicherheitschef von dem Laden und schien sich, warum auch immer
auf mich als Täter zu einzuschießen. Viel Wirbel, viel Gespräche mit der Polizei und
ein zwei Woche später, wurden die Ermittlungen soweit abgeschlossen und zumindest der
Ärger mit den Cops war vorbei, denn ich war ja wirklich unschuldig, zumindest in diesem
Fall. Die wirkliche Täter waren sicher schon über alle Berge, Profis die sie waren.
Aber ans Arbeiten konnte ich in Vegas nicht mehr denken. Überall guckten mit die Aufpasser
auf die Finger und ich bekam schon mal keinen Platz mehr obwohl noch viele Stühle frei
waren. Mensch ist das ein nachtragender Hampelmann, dass muss ich irgendwann noch
ausräumen, aber dass muss warten. Erstmal war da noch das Problem mit Mr O´Deere,
denn das meiste Geld war für nen drittklassigen Winkeladvokaten draufgegangen.
Also musste ich mal wieder ein unangenehmes Gespräch führen. Doch zuerst brauche ich
einen Plan, wiedereinmal. Ich hörte mich etwas um unter meinen “Berufskollegen” und
kam an ein paar alte Kom-Codes in Seattle. Also bat ich wieder einmal um einen kleinen
Aufschub, machte eine kleine Ahnzahlung auf die nächsten Zinsen und mich auf den Weg
in die Stadt die so freundlich ist, wie ein Haifisch Becken im Winter.
Ich musste ein paar liebwonnene Spielzeuge verkaufen, aber ich hatte ein wenig Geld
um mir dort was neues aufzubauen.
Da bin also nun …
Oh ich habe Besuch.

[Aufzeichnung Stand-By]

Das waren die freundlichen Leute von der Nachbarschaftswache aka die örtliche Gang.
Sie machen sich sorgen, dass ich die Kneipe die zu der Wohnung hier gehört wieder auf
machen will. Ich haben ihnen nen Bier angeboten und sie davon überzeugt, dass ich das
garnicht vorhabe, sonder nur die Wohnung nett fand und das Platzangebot mag. Auf jeden
Fall hat mir das ein wenig Sucherei erspart, so konnte ich gleich arrangieren, dass
meine Wohnung ein wenig sicherer ist. Neben dem dicken Batzen den der Vermieter bekommt,
für den lächerlichen Hausverwalter und die Wohnung natürlich. Der findet ja teilweise
noch nichtmal seine Schlüssel, aber zumindest die Schlösser an der Wohnung scheinen
ganz brauchbar zu sein. Die Wohnung ist im Allgemeinen ganz nett, was nicht einfach zu
finden, aber bietet hinreichend viel Platz und die Einrichtung gefällt mir auch,
auch wenn ich vielleicht noch paar Sachen ändern muss. Da fällt mir ein, ich muss
morgen noch Werkzeug besorgen, damit ich das kleine Verstecken unten in der Bar fertig
machen kann, da kann ich dann meinen spezielleren Kram unterbringen und brauche mir bei
dem Schloss, was dafür geholt hab, keine allzu großen Sorgen machen, dass was wegkommt.
Ok ich sitze hier also in dieser miesen Stadt und warte darauf dass sich mein Komm
meldet und jemand dran ist der mir nen Job anbietet. Aber was solls, ich werde gleich
erstmal rausgehen und mir die Läden hier in der Stadt angucken und das beste hoffen.

[Aufzeichzung wirklich lösen J/N]

[Aufzeichnung gelöscht]

Ace Gambit

Shadowrun 4.0 OpenSource MJS